Mattis Sippel als Gast im No Bullshit Founders Podcast – Video-Call mit vier Teilnehmern

30. April 2026

Im Podcast: Ein Jahr better bites – Idee, erste Piloten und Expansion durch Deutschland

Letzte Woche war Mattis, Mitgründer von better bites, zum ersten Mal als Podcast-Gast eingeladen, beim No Bullshit Founders Podcast von Tim Uhlott. Eine Stunde lang sprachen sie über die Entstehung von better bites, die ersten Schritte mit dem Studierendenwerk Münster und die Expansion durch Deutschland. Für Mattis war es gleichzeitig eine echte Gelegenheit, innezuhalten und das letzte Jahr Revue passieren zu lassen.

Im Gründeralltag geht es immer vorwärts. Jeden Tag gibt es neue Herausforderungen, neue Gespräche, neue Entscheidungen. Der Blick geht fast automatisch nach vorne: auf den nächsten Kunden, das nächste Feature, den nächsten Meilenstein. Was dabei leicht verloren geht, ist der Blick zurück auf das, was Mattis und Nico in sehr kurzer Zeit gemeinsam aufgebaut haben. Der Podcast hat Mattis genau diesen Raum gegeben.

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Von der Idee zur ersten Mensa: Die Anfänge von better bites

Im Podcast starteten sie ganz am Anfang, an der Universität Münster, wo Nico und Mattis gemeinsam Wirtschaftsinformatik studiert haben. Die Idee hinter better bites war damals so einfach wie unbequem: Mensen produzieren täglich zu viel Essen, weil niemand zuverlässig weiß, wie viele Gäste kommen. Das kostet Geld, verschwendet Ressourcen und nervt die Küchenleitungen. Die beiden Gründer waren überzeugt: Das lässt sich mit den richtigen Daten besser machen.

Der erste Schritt war das Studierendenwerk Münster, der erste Pilot von better bites. Das Team verbrachte damals viel Zeit in der Küche, hörte zu und verstand, wie der Alltag einer Küchenleitung wirklich aussieht. Nicht Technologie zuerst, sondern Menschen zuerst. Diese Haltung prägt better bites bis heute.

Über 30 Kantinen und jeden Tag mehr Lebensmittel gespart

better bites spart jeden Tag Lebensmittel ein und verdient damit sogar Geld. Dass beides zusammengeht, war von Anfang an das Ziel. Es ist schön, dass es funktioniert.

Was im Podcast besonders schön war: mal laut auszusprechen, was better bites eigentlich bereits erreicht hat. Heute nutzen über 30 Kantinen in ganz Deutschland die Lösung, von Nordrhein-Westfalen über Hessen und das Saarland bis nach Bayern. Küchenleitungen, die früher auf Bauchgefühl und Erfahrungswerte angewiesen waren, planen heute mit den KI-Prognosen von better bites. Der Wareneinsatz sinkt, die Überproduktion geht zurück, und das Team in der Küche hat mehr Sicherheit.

Das klingt selbstverständlich. Es ist es aber nicht. Jeder neue Standort bedeutet individuelle Datenstrukturen, neue Kassensysteme, neue Ansprechpartner und neue Besonderheiten. Die Expansion durch Deutschland war und ist echte Arbeit. Aber sie zeigt: Das Problem, das better bites löst, ist real und weit verbreitet.

Gründeralltag: schnelllebig, manchmal chaotisch, immer lebendig

Was Mattis im Podcast auch offen ansprach: der Gründeralltag ist alles andere als geradlinig. Kein Tag ist wie der andere. Eine Woche ist man beim Kunden vor Ort, die nächste tief in der Produktentwicklung, dann wieder im Gespräch mit potenziellen Partnern oder auf einer Messe. Die Schnelllebigkeit gehört dazu, und Mattis würde sie gegen nichts eintauschen.

Aber der Podcast hat auch gezeigt, wie wichtig es ist, manchmal innezuhalten. Reflexion ist kein Luxus, sie hilft, den eigenen Kurs zu überprüfen, aus Fehlern zu lernen und anzuerkennen, was bereits gut läuft. Tim Uhlott und Moritz Hofmann, die Mattis als Hosts beide von den allerersten Anfängen der better-bites-Journey kennen, haben mit ihren Fragen genau diesen Raum geschaffen.

Wer neugierig ist, wie better bites entstanden ist, was das Team antreibt und wohin die Reise noch gehen soll: einfach mal reinhören. better bites freut sich über jeden, der auf diesem Weg dabei ist. 💚